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WBW Fortbildungsgesellschaft für Gewässerentwicklung

Im Frühjahr 1991 fand in Buchen/Odenwald die erste Veranstaltung zum Thema Naturgemäße Sanierung von Uferanbrüchen statt. Die Ideen und Methoden für eine naturgemäße Unterhaltung von Gewässern hielten Einzug in die Arbeiten der Wasserbehörden. Diese mussten den zuständigen Unterhaltspflichtigen, in erster Linie den Kommunen, vermittelt werden. So entschlossen sich das Land und der Wasserwirtschaftsverband Baden-Württemberg e.V. 1992 Gewässernachbarschaften in Baden-Württemberg zu organisieren. Speziell für diese Aufgabe gründete der Wasserwirtschaftsverband Baden-Württemberg e.V. im gleichen Jahr die gemeinnützige WBW Fortbildungsgesellschaft für Gewässerentwicklung mbH.

Im Interesse des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg werden heute weitere Fortbildungsmöglichkeiten und Erfahrungsaustausche für unterschiedliche Zielgruppen angeboten:

Der Erfahrungsaustausch Betrieb von Hochwasserrückhaltebecken für Betriebspersonal sowie ein Ausbildungslehrgang für Stauwärter als zentrale Instrumente für den sicheren Betrieb der über 700 Hochwasserrückhaltebecken in Baden-Württemberg. 24 Hochwasserpartnerschaften sind nach fast 10 Jahren Aufbauarbeit flächendeckend aktiv, um das Bewusstsein für die Hochwassergefahr zu steigern und das Hochwasserrisikomanagement in Baden-Württemberg voran zu bringen. Die Gewässerpädagogik sowie der regelmäßige Erfahrungsaustausch der Wasserbehörden, zusammen mit der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg, sind ein fester Bestandteil des Fortbildungsangebots der WBW Fortbildungsgesellschaft. Im Jahr 2011 wurde ihr außerdem die Koordination der Initiative Unser Neckar durch das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft übertragen.